AMDs neue Ryzen Raven Ridge Prozessoren

Auf der diesjährigen CES in Las Vegas hat AMD neben neuen stromsparenden APUs für mobile Endgeräte die ersten Desktop APUs der Ryzen Plattform vorgestellt.

Mit der offiziellen Bezeichnung „AMD Ryzen Desktop Prozessor mit Radeon Vega Graphics“ wurden zunächst der AMD Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G angekündigt. Beide Prozessoren verfügen über 4 CPU Kerne, die Ryzen 5 Ausführung aber über 8 Threads, wohingegen der Ryzen 3 mit 4 Threads auskommen muss. Der TDP beider Prozessoren beträgt 65 W.

Den Grafikkarten stehen beim Ryzen 5 2400G insgesamt 11 Compute Units (CU) zur Verfügung, beim Ryzen 3 2200G immerhin noch 8 CUs.

Die neuen AMD Ryzen Desktop APU werden ab dem 12. Februar angeboten.

AMD Ryzen Desktop Prozessor mit Radeon Vega Graphics

Die APU vereint also die Ryzen CPU und die neue AMD Radeon Vega GPU auf einem Chip und macht somit zusätzliche, externe Grafiklösungen für einfaches Gaming und Office Aufgaben überflüssig.
Die Leistung des Grafikchips liegt auf dem Niveau der mittleren Einsteigerklasse – anspruchsvollstes Gaming in maximalen Details mit 4K Auflösung ermöglicht die APU nicht.
Die neuen AMD Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit sind somit für Systembuilder und User mit geringerem Spieleanspruch eine interessante Alternative zu Intels CPUs, welche schon seit mehreren Prozessorgenerationen Grafikchips inkludieren.

Uneingeschränkte Kompatibilität mit ARCTIC CPU Kühlern

Da die neuen AMD APUs den bestehenden Sockel AM4 nutzen, sind sämtliche ARCTIC CPU Kühler für AM4 natürlich weiterhin kompatibel.
Je nach Budget und Anwendungszweck bieten wir zahlreiche passende CPU Kühler für AMDs neue Prozessoren an, von günstigen Modellen wie dem Freezer 7 Pro Rev.2 und dem Freezer 12 bis zur leistungsstarken Freezer 33 eSports Edition mit zwei BioniX 120mm Lüftern.

Intels neue Coffee Lake CPUs: Erhöhte Thermische Belastung

Seit kurzem ist mit Coffee Lake die achte Prozessorgeneration von Intel erhältlich. Im Zuge der Einführung der neuen Prozessorgeneration wurde mit Z370 auch ein neuer Chipsatz vorgestellt. Während CPU Kühler, u.a. angeboten von ARCTIC, dank des mechanisch gleichen Sockel weiterhin kompatibel sind, wird beim Wechsel auf Coffee Lake wegen des neuen Chipsatz zwingend ein neues Mainboard benötigt. Mainboards mit älteren Chipsätzen (u. a. Z270/H310/H370/B360) sind trotz des mechanisch gleichen Sockels nicht mehr mit Intel Coffee Lake Prozessoren kompatibel.

Bis zu 100 Watt Mehrbelastung

Das deutsche Fachmagazin c’t hat bei einem Test in Ausgabe 23/2017 vier neue Mainboards mit dem Chipsatz Z370 untersucht und festgestellt, dass alle Mainboards in ihren Standardeinstellungen die Prozessoren übertakten und außerhalb von Intels Spezifikationen betreiben. Getestet wurden:

  • Asrock Z370 Extreme4
  • Asus PrimeZ370-A
  • MSI Z370-A Pro
  • Gigabyte Z370 Aorus Ultra Gaming

Intels Begrenzungen des Turboboost (Stromzufuhr, Multiplikatoren) umgehen alle Mainboard Hersteller, was zu einer signifikanten thermischen Mehrbelastung führt. Im Falle von Intels aktuellem Spitzenmodell, dem i7 8700K, kann es zu einem erhöhten Verbrauch von bis zu 100 W zusätzlich kommen. Dies verursacht eine spürbar erhöhte Temperatur des Prozessors und erfordert eine Kühllösung, die diesen Mehraufwand abdecken kann.

Selbst wenn von Intel offiziell eine TDP von 95 W für das aktuelle Spitzenmodell 8700K angegeben ist, kann bei der Nutzung der genannten Mainboards unter Volllast eine Kühlung von 180 W notwendig sein oder aber die per ‚Default‘ eingestellte Übertaktung muss im BIOS deaktiviert werden.

Starke CPU Kühler notwendig

Wir raten sämtlichen Nutzern von Intels Coffee Lake und deren K CPUs diese Mehrbelastung durch Übertaktung bei der Wahl Ihres Kühlers zu beachten oder alternativ die Übertaktung im BIOS zu deaktivieren.

Welchen CPU Kühler für AMD Ryzen Threadripper Prozessoren?

Der Ryzen Threadripper ist die neue Top CPU von AMD für High-End Systeme – welche Möglichkeiten hat man für eine effektive Kühlung der bis zu 16 Kerne?

Bis zu 16 Kerne und 32 Threads, 4.096 Pins, 64 PCI-E 3.0 Lanes, Quad-Channel-DDR4-RAM und 180W TDP: Die neuen AMD Ryzen Threadripper sind sehr starke CPU mit ausreichenden Leistungsreserven auch für anspruchsvolle Aufgaben.

Schon physisch sind die Threadripper CPU signifikant größer als andere Prozessoren für den Privatgebrauch und signalisieren die Notwendigkeit einer starken Kühllösung.
Bedingt durch die Größe wurde der neue Sockel TR4 mit eigenem Chipsatz X399 entwickelt – Kühllösungen, die noch auf den ebenfalls neuen AMD Sockel AM4 gepasst haben, lassen sich auf sTR4 Mainboards nicht montieren.

Mit Preisen ab 800 EUR sind die CPUs keine Sonderangebote, zählen aber zugleich auch zu den leistungsstärksten Prozessoren, die sich ein Heimanwender aktuell kaufen kann. Threadripper versprechen eine hervorragende Leistung bei besonders rechenintensiven Aufgaben so z.B. beim Gaming, beim Rendern von Videos und vielen weiteren anspruchsvollen Anwendungszwecken.

Doch wie kühlt man so große und leistungsstarke Prozessoren effektiv?

Angepasste CPU Kühler nötig

Aufgrund der größeren Bauweise passen herkömmliche CPU Luftkühler, die auf AMDs Sockel AM4 passen und für reguläre Ryzen Prozessoren konzipiert sind, nicht auf Sockel TR4 von Threadripper.
Andersherum lassen sich aber Threadripper CPU Kühler hingegen in der Regel auch auf Ryzen Prozessoren im Sockel AM4 montieren und nutzen.

Angesichts der hohen Leistung und der daraus folgenden hohen Abwärme von ca. 180 W TDP hat AMD im Vorfeld ausführliche Tests durchgeführt und die Kompatibilität der am Markt vorhandenen Kühllösungen getestet.

Die Liste der AMD zertifizierten Threadripper CPU Kühler ist hier zu finden.

Threadripper CPU Kühler von ARCTIC

Da wir ein enger Partner von AMD sind, wird jedem Threadripper ein Montagekit für unsere CPU Kühler der Liquid Freezer Reihe beigelegt, womit die Liquid Freezer 120, Liquid Freezer 240 und Liquid Freezer 360 zur Kühlung von Threadripper Prozessoren verwendet werden können.

ARCTIC Freezer 33 TR

Für Threadripper zertifiziert: Der neue ARCTIC Freezer 33 TR

Wer hingegen eine reguläre Luftkühlung für Threadripper bevorzugt, dem können wir unseren neuen Freezer 33 TR empfehlen.
Er ist konzipiert für Prozessoren mit einem TDP von bis zu 200 Watt.

Die Liquid Freezer 240, 360 und der Freezer 33 TR sind darüber hinaus von AMD als Kühllösung für Threadripper Prozessoren zertifiziert.

Wer also Interesse am AMD Ryzen Threadripper hat und überlegt, wie er diesen effektiv und leise kühlen könne, für den liefern wir bei ARCTIC leistungsstarke und dennoch leise Threadripper CPU Kühler.

Kompakt, aber stark – ARCTIC präsentiert Freezer 12 und Freezer 12 CO

KOMPAKT, ABER STARK – ARCTIC PRÄSENTIERT FREEZER 12 UND FREEZER 12 CO

Semi-passive und nahezu lautlose Tower CPU-Kühler für kleine Systeme

 

Mit dem Freezer 12 und dem Freezer 12 CO bietet ARCTIC nun zwei kompakte CPU-Kühler an, die mehrfach kompatibel und auch für den AMD Ryzen AM4 Sockel geeignet sind. Die Nachfolger der Freezer 11 Serie überzeugen auf ganzer Linie: sie bieten einen äußerst niedrigen Geräuschpegel, eine starke Kühlkapazität, vielseitige Installationsmöglichkeiten und sind sicher zu transportieren. Als semi-passive Kühler arbeiten der Freezer 12 und Freezer 12 CO zudem äußerst effizient, da der Lüfter erst ab 40 % PWM einsetzt.

Der Lüfter läuft nur dann, wenn er tatsächlich benötigt wird, also bei erhöhter CPU Auslastung. In Kombination mit den Schwingungsdämpfern des Lüfters führt dies zu einem nahezu lautlosen Betrieb, selbst bei maximaler Kühlleistung von 150 Watt. Der vom 92 mm Lüfter erzeugte Luftstrom wird optimal zur Kühlung genutzt, drei doppelseitige Direct-Touch Heatpipes und 45 Aluminiumfinnen sichern eine optimale Wärmeableitung. Anders als bei der Vorgängerserie sind der Freezer 12 und Freezer 12 CO sowohl für Intel Sockel als auch für den AMD AM4 Sockel kompatibel.

Speziell für den Dauerbetrieb hat ARCTIC den Freezer 12 CO entwickelt, dessen hochpräzises Doppelkugellager eine fünf Mal längere Lebensdauer aufweist als andere Lager. Somit ist der Freezer 12 ausgesprochen langlebig und besonders für den Server-Einsatz geeignet.


Hauptmerkmale Freezer 12 CO & Hauptmerkmale Freezer 12

• Kompatibel mit Intel & AMD Sockel
• Passiver Betrieb bis 40 % PWM
• Verbesserter Luftstrom für effizientere Kühlleistung
• Versetzte Heatpipes ermöglichen optimale Wärmeableitung
• Verbesserte Lüftersteuerung Made in Germany
• Antivibrationsgummis für leisen Betrieb
• Installation in alle vier Richtungen möglich
• Transportsichere Montage mit Backplate
• Inklusive MX-4 Wärmeleitpaste

Für die neue Produktreihe verzichtet ARCTIC auf gedruckte Bedienungsanleitungen und stellt
diese der Umwelt zuliebe online bereit:
Freezer 12 | Freezer 12 CO

UMFASSENDE KOMPATIBILITÄT ZU AMD RYZEN
Eine Übersicht unserer AM4-kompatiblen
CPU-Kühler finden Sie auf unsererWebsite.

15 Jahre Kompetenz

ARCTIC spielt nicht nur seit jeher in der Top-Liga der Cooling-Spezialisten, ARCTIC hat den Trend zu leisen Kühlsystemen für Desktop-Computer initiiert und nachhaltig geprägt. 2001 sagte der Schweizer Ingenieur und Firmengründer Magnus Huber brummenden Rechnern den Kampf an – heute bietet das noch immer privat geführte Unternehmen mit Standorten in Deutschland, Hong Kong und den USA eines der weltweit größten Sortimente an CPU- und GPU-Kühlern. Maximale Kompatibilität, erstklassige Performance und geringste Lautstärke überzeugen Enthusiasten in über 45 Länder rund um den Globus. Mit der Kompetenz eines einzigartigen Expertenwissens aus 15 Jahren (PC-)Geräuschminimierung baut ARCTIC sein Portfolio zudem massiv durch hochwertige Sound-Produkte und Büro-Equipment aus.

ARCTIC GmbH | Fasanenkamp 12 | 38108 Braunschweig
Geschäftsführer: Magnus Huber I Unternehmenssitz: Braunschweig
Registergericht Braunschweig: HRB 203471
Finanzamt: Braunschweig I Umsatzsteuer ID: DE277068088

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Wasserkühlung – Der nächste Schritt für deine PC-Kühlung

Jeder Computer, vom einfachen Heim-PC bis zum ausgefeilten Gaming-System, erzeugt während der Betriebszeit Wärme – und genau diese Wärme kann dem empfindlichen Innenleben des PC zum Verhängnis werden, wenn du nicht genau aufpasst. Eine lange Zeit waren Kühler, die über Lüfter und Luftstrom arbeiten, die beste Lösung, um CPU und GPU vor dem Überhitzen zu schützen. Die Methode ist weiterhin erfolgreich und es gibt eine ganze Reihe hochwertiger Luftkühler auf dem Markt. Aber es gibt auch eine Weiterentwicklung.

Das nächste Level in Coolingbereich

Mit der Zeit wurden Coolinglösungen überarbeitet und weiterentwickelt. Dabei haben sich Wasserkühler bzw. Flüssigkeitskühler als nächster Schritt im Coolingbereich etabliert. Vor allem beim Kühlen von Prozessoren wird diese Lösung immer beliebter. Die hier eingesetzte Kühlflüssigkeit besteht aus einem Gemisch mit geringer Leitfähigkeit, das die Wärme von der CPU aufnimmt und sie zum Radiator transportiert, wo die Kühlwasserwärme an die Umgebungsluft abgegeben wird – schneller als bei einer Luftkühlung. So kann der Prozessor sowohl im Leerlauf als auch voll belastet effektiv gekühlt werden.

ARCTIC Liquid Freezer Flüssigkeitskühler

Wasserkühler für CPU

Keine Sorge

Neue Liquid Kühler sind geräuscharm, platzsparend und haben eine gute Leistung – und das zu ähnlichen Preisen wie bewährte Luftkühlungen. Wer nun denkt, dass Wasser und Computer sich nicht verstehen werden, kann beruhigt sein. Wenn den Einbauanweisungen und Anleitungen des Herstellers genau gefolgt wird, gibt es keine Lecks, die zu Problemen führen könnten. Darüber hinaus gehört ein häufiges Warten des Kühlers dank All-in-One-Wasserkühlern, wie dem ARCTIC Liquid Freezer, der Vergangenheit an. Der Kühler muss nur einmal eingebaut und nicht weiter gewartet werden.

Wasserkühler für Prozessor

ARCTIC Liquid Freezer

Einfache Installation

Der einfachste Weg, um auch als Beginner keine Probleme mit Flüssigkeitskühllösungen zu bekommen, sind All-in-One-Kühler. Diese bestehen aus einem einzigen geschlossenen Kreislauf mit einem Kühler an einem Ende und einer Pumpe am anderen. Der Kühler ist vorgefüllt und versiegelt, sodass hier keine weiteren Arbeitsschritte nötig sind. Es werden einfach der Radiator und die beiliegenden Lüfter an die Halterungen angebracht, der Wasserkühlkörper an der CPU befestigt und fertig. De meisten All-in-One-Lösungen sind auf CPU-Kühlung ausgelegt. Doch es gibt auch Lösungen für die GPU – wie unseren ARCTIC Accelero.

GPU Hybridkühler

ARCTIC Accelero Hybrid III-140

Die innovative PWM Sharing Technologie – Mit PST die Lüfterdrehzahl regulieren

Die Temperatur des Gehäuses mit PST senken

Lüfter, die mit der PST-Funktion ausgestattet sind, laufen nur mit der notwendigen Geschwindigkeit, um eine maximale Kühlleistung bei dem niedrigsten Geräuschpegel zu gewährleisten. Dabei können dank der PWM Sharing Technologie bis zu fünf solcher Lüfter, einschließlich eines CPS-Lüfters, in Reihe geschlossen werden. Diese teilen sich dann das PWM-Signal. Die Geschwindigkeit aller Lüfter innerhalb des Systems wird durch ein zentrales Signal im BIOS gesteuert.
Auf diese Weise erhöht sich, bei größerer Systemauslastung, die Lüftergeschwindigkeit innerhalb des PST-Systems. Dies führt zu einer verringerten Gehäusetemperatur. Bei niedriger Auslastung arbeiten alle Lüfter mit einer entsprechend niedrigen Geschwindigkeit und leisten dennoch eine passende Kühlung.

ARCTIC PWM Sharing Technology

Patentierte PWM Sharing Technology (PST) senkt den Geräuschpegel

Vorteile von PST auf einen Blick

  1. Möglichkeit Lüftergeschwindigkeit mehrerer Lüfter mit nur einem PWM-Signal zu steuern
  2. Leise und effektive Gehäusebelüftung: alle Lüfter drehen bei wenig Last gleich langsam und leise
  3. Energieersparnis durch niedrigere Lüfterdrehzahl

    PWM Sharing Technology

    Zentralisierte Kontrolle mit PST

Die Installation mehrerer PST Lüfter

Das folgende Video gibt einen Überblick über die PST-Funktion und erklärt, wie man bis zu 5 Lüfter mit PWM Sharing Technologie-Feature installiert.

[youtube=https://www.youtube.com/watch?v=7vw2QWWgdvI]

Wärmeleitpads oder Wärmeleitpaste – Unterschiede und Vorteile

Die Oberfläche von Kühlkörpern ist nie komplett eben. Wenn du einen Kühlkörper direkt auf die CPU legst, gibt es kleine – fast unsichtbare – Lücken zwischen den beiden. Da Wärme schlecht von Luft abgeleitet wird, haben diese Lücken einen negativen Einfluss auf die Wärmeleitung. Daher wird ein Füllmaterial mit sehr guter thermischer Leitfähigkeit benötigt, um diese Lücken zu schließen und die Wärmeleitung zwischen Kühlkörper und CPU zu verbessern.

Wärmeleitpaste

Wärmeleitpaste oder Kühlpaste ist eine klebrige Masse, die als häufigstes wärmeleitfähiges Material zwischen Kühlkörper und CPU aufgetragen wird. Qualitativ hochwertige Pasten erzielen hierbei die beste Leistung, wenn es darum geht, Wärme abzuleiten und zu übertragen. Leider ist das Auftragen vor allem für Anfänger häufig nicht einfach und kann zu Schwierigkeiten führen. Außerdem ist Kühlpaste im Gegensatz zu manchen Arten von Wärmeleitpads nicht dafür gedacht, größere Abstände zu überbrücken.

Eine Anleitung, wie Wärmeleitpaste aufgetragen werden kann, ist hier zu finden:

Wärmeleitpads

Wärmeleitpads lassen sich um einiges leichter installieren als Wärmeleitpaste. Manchen Standardkühlen liegen die Pads bereits bei, da sie sich sauber und problemlos anbringen lassen und auch Neulinge hier keine Schwierigkeiten haben.  Leider ist die Wärmeleitung  aber nicht immer ganz so gut wie die der Paste.
Es ist zu bedenken, dass Wärmeleitpads eine einmalige Lösung sind. Sie müssen komplett ausgetauscht werden, wenn der Kühlkörper versetzt oder ausgetauscht werden soll. In diesem Fall müssen auch alle Kleberückstände entfernt werden, da sonst neue Unebenheiten und Lücken entstehen.

Thermal Pad auf Heatsink

Wärmeleitpad auf einem Kühlkörper

Häufige Fehler und wie man sie vermeiden kann

Bei der Installation von Wärmeleitpaste und Wärmeleitpads treten häufig Probleme auf. Daher hier einige Tipps, um diese zu umgehen:
Verwende niemals Paste und Pads zusammen. Nur weil beides zusammen verwendet wird, wird keine bessere Wärmeleitung erzielt. Das Gegenteil ist sogar der Fall. Wärmeleitpaste zusätzlich auf die Pads aufzutragen verringert den gewünschten Effekt.
Außerdem sollten nie mehrere Pads übereinander angebracht werden. Werden zwei oder mehr Pads übereinander zwischen Kühlkörper und CPU angebracht, kann dies zu Schäden am Prozessor führen, da sich die Wärme staut.